Innere Medizin

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Neben der Allgemeinmedizin ist in Deutschland wohl das weite Feld der inneren Medizin das am meisten gefragte Fachgebiet, denn die innere Medizin kümmert sich um alle Krankheiten der inneren Organe, und von solchen Erkrankungen ist ein Großteil der Patienten betroffen. Es gibt viele Fachgebiete in der inneren Medizin wie zum Beispiel die Kardiologie oder Immunologie und es ist auch ein Trend hin zu immer spezialisierteren Fachärzten zu erkennen, der sowohl Vor- als auch Nachteile hat.

Hochspezialisierte Fachärzte sind in ihrem Fachgebiet natürlich nicht zu übertreffen. In ihren Praxen halten sie die besten technischen Standards für die Diagnose und die Behandlung bereit, so dass man bei solch einem Facharzt grundsätzlich gut aufgehoben ist.
Allerdings haben viele dieser Fachärzte nicht mehr das Allgemeinwissen, das unter Umständen nötig ist, wenn eine Diagnose nicht so schnell gestellt werden kann. Durch ständige Spezialisierungen geht der Blick fürs Ganze einwenig verloren, so dass hier ein wenig auf Ausgleich geachtet werden sollte.

Allerdings verlangen die Patienten selbst oft die spezialisierten Internisten, weil sie sich von diesen bessere Hilfe erwarten.
Internisten müssen aber grundsätzlich sehr gut ausgebildet sein, auch weil sie häufig als Allgemeinmediziner arbeiten und in kleineren Krankenhäusern auch Gebiete wie die Radiologie, die Neurologie und die Labormedizin mit übernehmen müssen.

Daher handelt es sich bei Internisten oft um Allround-Talente, wenn sie sich nicht bereits in ihrem Studium extrem spezialisiert haben.

Die Ausbildung für Internisten ist wie bei allen Arztberufen in Deutschland sehr streng und langwierig. Daher kann man sich grundsätzlich jedem Internisten sehr gut anvertrauen. Allerdings sollte natürlich ein gewisses Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient bestehen, so dass lediglich persönliche Sympathien und Antipathien gegen einen Internisten entscheiden sollten.